Keine Kandidatur für den Beirat des DIMR

IIRF Direktor protestiert gegen Nominierung und Namensveröffentlichung ohne Zustimmung

Prof. Dr. Christof Sauer, Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF), hat am 13. Februar 2020 erklärt, dass er nicht für eine Kandidatur für den Beirat des Deutschen Instituts für Menschenrechte zur Verfügung steht.

Sauer hat sich zugleich gegenüber der nominierenden Partei im Deutschen Bundestag dagegen verwahrt, dass er ohne seine Zustimmung nominiert wurde und diese Nominierung bereits per Bundestagsdrucksache öffentlich gemacht wurde.

Die Bundestagsdrucksache vom 12.02.2020, in der revidierten Fassung mit einer Fußnote, „Die Fraktion hat die Kandidatenvorschläge zurückgezogen“, kann hier heruntergeladen werden.

Bericht vom Symposium 9./10.11.19

Die Internationale Informationsstelle für Religionsfreiheit – deutscher Zweig des International Institute for Religious Freedom – hat am 9/10.11.2019 vor dem Kongress „Christenverfolgung heute“ ein Symposium veranstaltet. Dabei hatten junge Forscher Gelegenheit, aus ihrer Forschung zu berichten.

Dr. Daniel Röthlisberger brachte seine Arbeit „Rückkehr und Reintegration von Migranten -Biblisch-theologische Reflexionen zu Motiven und Handlungsoptionen christlicher Akteure“ und seine Forschungsergebnisse zur Hugenottengeschichte ein.

In einem weiteren Beitrag wurden Ergebnisse zum Thema „Predigen über Verfolgung in einem verfolgungsfreien Kontext“ vorgestellt. Hier das Handout dazu:

Matthias Adt bereicherte die Runde mit Gedanken zum Thema „Warum ist Religionsfreiheit umstritten?“.

Außerdem wurde über den Entwurf der Resolution, die beim Kongress Christenverfolgung heute verabschiedet werden sollte, diskutiert.

Auch wenn zum Symposium nur eine kleine Gruppe zusammengekommen war, war es für die Teilnehmer doch gewinnbringend, sich über die vorgestellten Arbeiten und darüber hinaus auszutauschen.